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Kinder in der indischen Gesellschaft

In Indien gibt es alle möglichen Arten von „Ungleichheit“, und Kinder sind für gewöhnlich von sozialer Ungerechtigkeit am meisten betroffen. In solch einem Umfeld werden Kinder oft als Menschen zweiter Klasse angesehen. Das ganze Wirtschaftssystem bestärkt das – durch mangelnde Familienplanung und ein schwaches Bildungssystem und leider auch durch Kinderarbeit, die weit verbreitet ist.
Geringe Hygiene und der erschwerte Zugang zu medizinischer Versorgung sind die Gründe für eine hohe Kindersterblichkeit, während Kindestötungen (insbesondere von Mädchen) immer noch weitläufig praktiziert werden.

Grossfamilien

Mit Hilfe von Grossfamilien möchte Empart Mädchen und Jungen bewusst machen, wie wertvoll sie in Gottes Augen sind, ihnen Seine Liebe zeigen und sie ermutigen, daran zu glauben, dass Er einen Plan für ihr Leben hat. Empart gibt den Kindern die Möglichkeit, ihre Kindheit zu leben und in eine bessere Zukunft zu starten.

 

Viele Gemeindegründer und ihre Ehefrauen nehmen Kinder in ihrem eigenen Zuhause auf. Es sind Orte, an denen die Kinder in einer familiären und zugleich geistlichen Atmosphäre aufwachsen und sich entwickeln können. Sie werden geliebt, gehen zur Schule, spielen mit ihren Freunden. Ein Vorteil der Empart Grossfamilie ist es, dass sie einer typisch indischen Familie sehr ähnlich sieht.

Ziele

  • den Kindern ein Familienleben, Liebe und Zuneigung geben, ihre gesunde emotionale Entwicklung sicherstellen und ihr Selbstwertgefühl stärken
  • für die materiellen Bedürfnisse (Unterbringung und Betreuung) von benachteiligten Kindern sorgen
  • den Kindern gute Bildung ermöglichen und ihre soziale Entwicklung sichern
  • ihre geistliche Entwicklung fördern, indem sie am örtlichen Gemeindeleben teilnehmen

Geistliche Entwicklung

Als Pastorenehepaar sorgen die Pflegeeltern auch für eine gesunde geistliche und emotionale Entwicklung jedes Kindes. Durch ihr Handeln und ihre Liebe sind sie ein Vorbild im Glauben. Viele der Kinder kommen aus hinduistischen Elternhäusern und haben vorher noch nie etwas von Jesus gehört. In der Grossfamilie werden biblische Geschichten erzählt und die Kinder können Jesus persönlich kennenlernen.
Da die Familie meist im selben Gebäude wohnt, wo auch die Gemeinderäume sind, haben die Kinder immer viele fürsorgliche Menschen um sich, die sie ermutigen und ihnen helfen, Selbstvertrauen aufzubauen. Sie wachsen also mit der Gewissheit auf, dass es einen Gott gibt, der sie liebt und der für sie eine Zukunft voller Hoffnung bereithält.

Auswirkungen

  • Auf die Kinder :
    Das Leben der Kinder wird verändert durch die einfache Tatsache, dass sie in einer normalen Familie aufwachsen. Diese Veränderung hat positive Auswirkungen in den Freundeskreis und in der Schule
  • Auf die Familien :
    Einige Kinder haben noch Eltern oder Verwandte, aber aus verschiedenen Gründen können oder wollen die sich nicht um sie kümmern. Dass diese abgelehnten Kinder plötzlich als wertvolle Menschen angesehen werden, wirkt sich oft auf ihre Familien aus und kann dazu führen, dass sie die Liebesbotschaft des Evangeliums entdecken.
  • Auf die örtliche Bevölkerung :
    Grossfamilien sind ein eindrucksvolles Zeugnis für die lokale Bevölkerung, da sie christliche Nächstenliebe auf ganz praktische Weise leben. Dies öffnet die Herzen der Menschen für das Evangelium.
  • Auf die Nation :
    In Indien werden Millionen von Kindern ausgestossen und sich selbst überlassen. Doch mit jeder neuen Grossfamilie, die entsteht, können auch immer mehr von diesen Kindern von der Liebe Jesu berührt und durch sie aus ihrer Not gerettet werden, was sich auf lange Sicht auf die Städte und schliesslich die ganze Nation auswirken wird.

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