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Medizinische Hilfe

Zu den verschiedenen sozialen Projekten gehört auch, dass Empart medizinische Hilfe bereitstellt und über Hygiene- und Gesundheitsthemen aufklärt, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Durch die gegründeten Gemeinden bietet Empart primär für Frauen und Kinder Programme an, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen werden. Gelegentlich führen die Gemeinden sogenannte Medical Camps durch. Für einen Tag kommen Ärzte und Krankenschwestern aus einem umliegenden Spital, um die Menschen aus den Dörfern oder entlegenen Gegenden kostenlos zu behandeln.

Jugend-Freiwilligen-Dienst

Die Jugend motivieren

Junge indische Männer und Frauen machen einen grossen Teil der Bevölkerung aus und sind eine wunderbare Ressource, die von der Gesellschaft oft unterschätzt wird. Viele sind ungebildet, haben kein Geld und keinen richtigen Job. Doch die Wertschätzung und Einbindung der Jugend würde eine massgebliche Entwicklung der gesamten Gesellschaft ermöglichen.

Mit dem Jugend-Freiwilligen-Dienst möchte Empart junge Leute motivieren, in der Gesellschaft etwas zum Besseren zu verändern. Der Dienst ist auch eine Möglichkeit, um die Freiwilligen-Initiativen innerhalb des Landes anzuspornen. Empart‘s Wunsch ist es, die jungen Leute mit der Leidenschaft und dem Leben Jesu erfüllt zu sehen und sie darauf vorzubereiten, sich schlagkräftig und positiv für ihr Land einzusetzen.

 

Leben und zum Leben helfen

Unter dem Motto „Leben und zum Leben helfen” werden junge Christen ermutigt, bedürftigen Menschen zu helfen und die Entwicklung ihrer Umgebung positiv zu beeinflussen. Sie lernen die sozialen Werte des Evangeliums und die Grundsätze ehrenamtlicher Tätigkeiten kennen. Sie entwickeln ein soziales Bewusstsein und aufrichtiges Mitgefühl für ihre Nächsten. Die angebotenen Dienste sind unterschiedlich: öffentliche Plätze reinigen, Aktionen zum Schutz der Umwelt, Alphabetisierungsprogramme, medizinische Hilfe etc.

Mercy homes

Als er die schweren psychischen Störungen einiger Menschen, die ausgestossen auf der Strasse lebten, erkannte, entdeckte einer der Pastoren die Berufung, diese an den Rand gedrängten Menschen zu erreichen und ihnen Jesu Liebe und Mitgefühl zu zeigen. Den Menschen, die in der indischen Gesellschaft als von Dämonen besessen gelten und deshalb verstossenen und abgelehnt werden, öffneten der Pastor und seine Frau ihr eigenes Zuhause! Sie richteten einen Zufluchtsort für Menschen mit ernsthaften psychischen Problemen und Erkrankungen ein.

 

Dieses Projekt ist über die Jahre gewachsen und wurde an weiteren Standorten aufgebaut. Die Betreuung und Pflege dieser Menschen hatte enorme Auswirkungen auf ihre Familien und deren Umfeld, weil diese Leute riesige Veränderungen und Fortschritte und oft auch komplette Wiederherstellung und Heilung erfahren. Einige sind heute selber als Gemeindegründer unterwegs.

Altenheime

Immer mehr ältere Menschen werden von ihren Familien im Stich gelassen, weil sie sich nicht um sie kümmern können oder wollen. Obwohl ihre Kultur sehr familienzentriert ist, erlebt die indische Gesellschaft gerade in diesem Gebiet eine tiefgreifende Veränderung. Die Wirtschaft wächst, Lebensstile verändern sich und familiäre Strukturen geraten ins Wanken. Infolgedessen werden immer mehr ältere Menschen verlassen, und das in einem Umfeld, wo es für sie keine soziale Absicherung oder adäquate Systeme der Fürsorge gibt. Einer der Pastoren hegte die Idee, ein Heim für die Älteren aufzubauen. Das ist mehr als ein Pionier-Projekt – es ist die einzigartige Möglichkeit, sich in den letzten Lebenstagen um diese Menschen zu kümmern, ihnen ihre Würde zurückzugeben und Gottes Liebe mit ihnen zu teilen. Empart möchte diese Initiative auch in vielen anderen Regionen umsetzen.

Witwenhäuser

Beim Besuch entlegener Dörfer haben einige Gemeindegründer festgestellt, dass die Situation der Witwen in Indien oft dramatisch ist. An einigen Orten, wo Wiederheirat nicht erlaubt ist, leben Witwen in miserablen Zuständen. Hunger zwingt sie zum Betteln, sie werden oft sexuell missbraucht, und ihre Situation wird noch schlimmer, wenn sie kleine Kinder haben.

 

Empart hat die Idee, in nächster Nähe der Grossfamilien auch Häuser für Witwen einzurichten, so dass ein Zusammenwirken und Austausch zwischen beiden stattfinden kann. Die Frauen können ihr Wissen und Können zu Gunsten der Grossfamilie einsetzen und erhalten im Gegenzug Wertschätzung und Würde zurück. Die in einem Dorf gestartete Zusammenarbeit zwischen den Witwen und der Grossfamilie erweist sich als sehr positiv.

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